Medizin – Die Wechseljahre oder das Klimakterium

Wann Frauen in die Menopause kommen

Wenn eine Frau iWechseljahren die Wechseljahre kommt, müssen sich die Hormone in ihrem Körper völlig neu sortieren. Das bedeutet eine große Umstellung vor und nach der letzten Menstruation, die in der Medizin von Fachärzten auch Menopause genannt werden kann. Die Wechseljahre werden nicht als Krankheit angesehen. Viel eher werden sie mit der Pubertät verglichen, die als natürlicher Vorgang zur Veränderung unseres Körpers und Geistes einfach zum Leben dazu gehört. Die Wechseljahre machen sich bei vielen Frauen bemerkbar, treten jedoch ganz unterschiedlich in Erscheinung. Manche Frauen klagen über starke Beschwerden, andere bleiben beschwerdefrei. Mit welchem Alter eine Frau in die Wechseljahre kommt, das kann nicht verallgemeinert werden. Bei der Einen setzt die Menopause mit Anfang 40 ein, bei der Anderen erst mit Mitte 50.

Die vielseitige Symptomatik der Wechseljahre

Die auf die Wechseljahre hinweisende Symptomatik ist vielseitig. Zu den wohl am häufigsten in Erscheinung tretenden Anzeichen gehören Hitzewallungen, vermehrtes Schwitzen und sexuelle Unlust. Auch eine trockene Scheide und damit verbundene Blutungen können auftreten. Zusätzlich klagen einige Frauen über Schlafprobleme und Stimmungsschwankungen, die selten auch das Ausmaß einer Depression erreichen können. Wer seine Lebensqualität aufgrund der Wechseljahre stark verschlechtert sieht, kann sich von einem Arzt behandeln lassen. In der Zeit der Wechseljahre kann die Medizin sehr hilfreich sein. Pflanzliche und hormonelle Behandlungen sind hierbei möglich. Ein unverbindliches Beratungsgespräch wird zeigen, welche Behandlungsmöglichkeiten für die einzelne Frau in Frage kommen. Bei leichten Problemen hilft oft schon ein wenig Sport in Kombination mit viel Ruhe und Entspannung.

Bach-Blüten – bewährte Mittel gegen die für Wechseljahre typischen Symptome

Als Mittel gegen die Beschwerden während der Wechseljahre eignen sich statt starken Mitteln der Schul-Medizin auch Bach-Blüten aus der örtlichen Apotheke sehr gut. Bach-Blüten sind gut verträglich und können ihren Anwenderinnen zu einem positiveren Selbstbild verhelfen. Insgesamt gibt es knapp 40 unterschiedliche Bach-Blüten Essenzen. Sie alle wurden nach ihrem Entdecker, dem aus England stammenden Arzt Dr. Edward Bach benannt und sind homöopathisch, was bedeutet, dass sie zu den alternativ medizinischen Behandlungsmethoden gehören. Es gibt unter Anderem Bach-Blüten, die erhöhter Reizbarkeit entgegen wirken, übertriebene Nervosität verhindern und eine gesunde Portion Gleichgültigkeit herbeiführen können. Wer Interesse hat, kann seinen Arzt oder Apotheker zu Rate ziehen.

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Medizin – HIV und Aids

Aids – Was ist das eigentlich?

Aids – Was ist das eigentlichDer Krankheitsname „Aids“ steht im eigentlichen Sinne für das Acquired Immunodefiency Syndrome aus der englischen Sprache und bedeutet erworbenes Immunitätsmangel-Syndrom. Dieser Begriff wiederum bezieht sich auf den Verlauf der Krankheit. Bei Aids handelt es sich um eine Erkrankung des körpereigenen Abwehrsystems. Dessen Zellen werden durch das HIV-Virus angegriffen und letztendlich erheblich geschwächt. Ein mit dem HIV-Virus infiziertes Immunsystem ist nicht länger dazu in der Lage, seinen Organismus vor Krankheitserregern zu schützen. Die Bezeichnung HIV ist im Übrigen ebenfalls eine Abkürzung. Sie steht für das Human Immunodeficiency Virus, zu Deutsch: Das menschliche Immunschwächevirus.

HIV – Ansteckung, Verlauf und Prävention

Aids ist eine todbringende Krankheit, deren Ausbruch durch die Behandlung mit Medikamenten zwar verzögert, nicht aber verhindert werden kann. Wer sich mit dem HIV-Virus infiziert, der stirbt früher oder später an einer Vielzahl von Krankheiten, hervorgerufen durch viele unterschiedliche Krankheitserreger, die ein gesundes Abwehrsystem problemlos hätte bekämpfen können. Das menschliche Immunschwächevirus wird in den meisten Fällen beim Geschlechtsverkehr übertragen. Eine bereits infizierte Person, steckt hierbei eine Weitere mit dem HIV-Virus an. Dies geschieht durch den Kontakt von HIV-positiven Körperflüssigkeiten mit Wunden, oder Schleimhäuten eines noch gesunden Körpers. Ob ein Mensch HIV-positiv oder negativ ist, das kann man ihm nicht ansehen. Entsprechend wichtig ist es sich selbst und Andere zu schützen. Das populärste Schutzmittel zur Empfängnisverhütung, aber auch zur Prävention von Geschlechtskrankheiten ist noch immer das Kondom.

HIV-Test – Warum ein Test so ratsam ist

Ob man das HIV-Virus in sich trägt oder nicht, das findet man am besten über einen Test heraus. Spezielle HIV-Tests können in vielen Arztpraxen durchgeführt werden. Darüber hinaus werden sie vom Gesundheitsamt angeboten. Hier kann der Test sogar anonym durchgeführt werden. Homosexuelle Männer können sich außerdem in vielen schwulen Einrichtungen testen lassen. Der Test kostet in der Regel kein oder nur sehr wenig Geld. In jedem Fall gibt es gute Gründe, sich untersuchen zu lassen: Viele infizierte Menschen wissen gar nicht, dass sie das gefährliche HIV-Virus in sich tragen. Die ersten Anzeichen einer Ansteckung sind unauffällig und ähneln denen einer gewöhnlichen Grippe. Weitere Symptome bleiben aus, bis die Krankheit ausgebrochen ist. Wer sich informieren und kompetent beraten lassen möchte, der sollte dieses auch unbedingt tun. Die Deutsche Aids Hilfe ist im Internet und in vielen Städten des Landes vertreten.

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Winterzeit, Erkältungszeit – Medizin im Winter

Wie eine Erkältung entsteht und Sie sich vor ihr schützen können

Winterzeit, ErkältungszeitIm Winter leiden besonders viele Menschen unter einer Erkältung. Kein Wunder, denn im Winter ist es an den meisten Orten sehr kalt. Eine Erkältung ist eine Infektionskrankheit. Viele Menschen glauben, dass man nur durch die Kälte allein krank werden kann. Das ist so aber nicht ganz richtig. Eine Erkältung entsteht durch Krankheitserreger, also durch Stoffe die unseren Organismus krank machen. Diese entstehen nicht einfach so, weil wir frieren, sondern werden in den meisten Fällen auf unseren Körper übertragen. Etwa, wenn wir von einem Erkälteten Menschen angehustet werden. Ärzte nennen das eine Tröpfcheninfektion. Deren Kennzeichen ist die Übertragung von Krankheiten über Atemwegssekrete in der Luft. Ansteckungsgefahr besteht, wenn wir uns mit einem erkälteten Menschen unterhalten, er in unsere Richtung niest, oder hustet.

Ein starkes Immunsystem ist das A und O für Ihre Gesundheit

Warum die Erkältungshochsaison gerade in den kalten Wintermonaten liegt ist leicht zu verstehen, wenn man begreift, wie unser Immunsystem funktioniert. Das Immunsystem wird auch Abwehrsystem genannt. Es wehrt alle Stoffe ab, die unseren Körper schädigen Können. Erkältungsviren gehören selbstverständlich dazu, ebenso wie körpereigene Zellen, die nicht länger funktionieren, oder anderen, gesunden Zellen im Wege stehen. Menschen deren Immunsystem stark genug ist, werden seltener von Erkältungen heimgesucht als Andere. Folglich benötigen wir ein starkes Immunsystem, wenn wir nicht an einer Erkältung erkranken wollen. Im Winter, wenn wir frieren, friert auch unser Immunsystem, was sich wiederum negativ auf seine Funktionalität auswirkt. Darum sind viele Menschen anfälliger für eine Erkältung, wenn es Winter ist und brauchen dann eventuell spezielle Medizin.

Warum Hygiene bei Erkältungen gerade jetzt so wichtig ist

Erkältungswellen sind ein weitverbreitetes Phänomen, weil es so einfach ist die nötigen Krankheitserreger zu übertragen. Schnupft sich ein erkälteter Mensch die Nase und fasst gleich danach an einen Gebrauchsgegenstand, so können seine Viren über einen längeren Zeitraum auf diesem überleben und weitere Personen infizieren. Wer eine Erkältung hat, der sollte sich aus diesem Grund besser regelmäßig die Hände waschen. Gute Hygiene empfiehlt sich aber nicht nur dem Erkrankten selbst. Besonders Menschen, die sich regelmäßig ins Gesicht fassen oder mit kranken Personen in Kontakt gekommen sind sollten in dieser Zeit auf verstärkte Sauberkeit achten.

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Medizin – Migräne – Jeder Zehnte ist betroffen!

Migräne – Für die Einen lustige Ausrede, für die Anderen ernsthafte Krankheit

Akute MigräneDie Migräne gehört zu den populärsten, aber auch bösesten Arten von Kopfschmerzen überhaupt. Etwa jeder zehnte Mensch in Deutschland ist betroffen, Frauen häufiger als Männer. Migräne-Patienten zeigen vielerlei Symptome. Dabei tritt die Migräne stets in Schüben auf. Jeder Migräne-Schub verläuft anders. Grundsätzlich lassen sich 3 Phasen unterscheiden: Anfangsphase, Höhepunkt und Abklingen der Symptome. Viele der von Migräne geplagten Patienten spüren genau, wenn ein Anfall naht. Die Migräne kennt man auch aus Filmen und Theaterstücken, in denen der starke Kopfschmerz gern von Darstellern als Ausrede genutzt wird. Lustige Ausrede für die einen, wer aber wirklich daran erkrankt ist, kann sicher kaum darüber lachen.

Akute Migräne – Anfangsphase, Höhepunkt und Abklingen der Symptome

In der Anfangsphase können Sie beispielsweise schlechter sehen, als andere. Ihre Augen schmerzen, auch die Wahrnehmung äußerer Reize ist häufig gestört. Hat die Migräne ihren Höhepunkt erreicht, leiden Betroffene unter besonders starken Kopfschmerzen. Zusätzlich fühlen sie sich schlecht, als hätten sie etwas Verdorbenes zu sich genommen. Manche Patienten müssen sich übergeben, reagieren hochempfindlich auf helles Licht und laute Geräusche. Klingt die Migräne ab, verschwinden auch ihre Symptome. Leider kann es bis dahin Stunden oder ganze Tage dauern. Betroffene leiden sehr unter dieser Krankheit. Vor Allem, da sie während einer akuten Migräne Attacke nichts machen können, außer einen dunklen Raum aufzusuchen, den Fernseher sowie das Radio abzuschalten und sich auszuruhen.

Die Migräne-Behandlung – Von Kopfschmerztabletten bis Botox-Spritze

In der Apotheke gibt es viele Medikamente, die dem Patienten während eines Migräne-Leidens Linderung verschaffen sollen. Besonders beliebt sind Kopfschmerztabletten, wie die mit dem schnell wirksamen Arzneistoff Triptan, die sogenannten Triptane. Ihre Wirksamkeit ist in der Medizin klinisch bewiesen. Dennoch bleibt der Besuch beim Arzt für viele Betroffene eine Angelegenheit, die sich nur in den seltensten Fällen umgehen lässt. Das Vorstellig werden beim Arzt ist immer dann erforderlich, wenn normale Kopfschmerztabletten nicht mehr ausreichen, um dem Patienten von Schmerz und anderen Symptomen zu befreien. Wer über einen längeren Zeitraum hinweg an starker Migräne leidet, der kann sich im Notfall eine oder auch mehrere Spritzen setzen lassen. Der Wirkstoff, der selbst gegen heftigste Migräneattacken wirkt, heißt Botulinumtoxin. Dieser ist auch unter seinem Kurznamen bekannt: Botox. Es stimmt wirklich: Was sich so mancher Star unter die Augen spritzen lässt, um seine Falten zu bekämpfen, kann in den Kopf und Nacken injiziert gegen Migräne-Leiden helfen. Die Methode ist in der Medizin von höchster Stelle anerkannt, die Behandlung wird in den meisten Fällen von den Krankenkassen finanziert.

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Medizin und Gesundheit – Das Karpaltunnelsyndrom

KarpaltunnelsyndromKarpaltunnelsyndrom, oder: Ein geklemmter Nerv im Handgelenk

Der Begriff Karpaltunnelsyndrom beschreibt ein schmerzliches Leiden im Handgelenk. Seinen Namen verdankt das Vorkommen dem sogenannten Karpaltunnel, der sich im Handgelenk befindet und den Ort beschreibt, an dem bei betroffenen Personen ein Nerv eingeklemmt ist. Aus welchen Gründen es zu einem Karpaltunnelsyndrom kommt, ist bis heute nicht bekannt. Aktuelle Studien haben herausgefunden, dass deutlich mehr Frauen an einem Karpaltunnelsyndrom leiden, als Männer. Menschen über 40 und an Rheuma erkrankte Personen sind jedoch auffallend oft betroffen. Das Karpaltunnelsyndrom löst von Anfang an deutliche Symptome aus: Betroffene Personen haben Schmerzen und Empfindungsstörungen in der Hand, die besonders zu Anfang des Leidens in der Nacht auftreten. Wenn sie einmal vorliegen, können sich die Schmerzen bis in die Schulter ausbreiten. Auch ein starkes Kribbeln und Stechen der Hand, so als wäre sie eingeschlafen gehört zu den ersten Anzeichen eines Karpaltunnelsyndroms. Die Symptome müssen sich nicht zwangsläufig auf eine Hand beschränken. Nicht selten sind beide Hände betroffen. Wer die Vermutung hat, an einem eingeklemmten Nerv zu leiden, sollte besser nicht zögern und schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Das Syndrom ist gut zu behandeln. Gerade wenn es frühzeitig erkannt wird.

So kann das Karpaltunnel-Syndrom behandelt werden

Sie glauben, dass bei Ihnen ein Karpaltunnelsyndrom vorliegen könnte? Dann sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Er wird Ihre Hände genauestens untersuchen und Sie, wenn sein Verdacht mit dem Ihren übereinstimmt, zu einem Neurologen überweisen. Ein Neurologe ist ein Spezialist für Nervenleiden. Er ist letztendlich für die Erkennung und Behandlung von eingeklemmten Nerven zuständig. Das Heilverfahren eines Karpaltunnelsyndroms kennt viele mögliche Methoden. Manchmal genügt die Einnahme von schmerzstillenden Medikamenten in Verbindung mit einer medizinischen Schiene. Sie soll das Leiden lindern, in dem sie die Haltung Ihres Handgelenkes schont. Schlagen Medizin und Schiene nicht an, ist eine Operation erforderlich. Sie beinhaltet das Öffnen des Karpaltunnels, um den in Leidenschaft gezogenen Nerv zu befreien. Ob eine Operation vorgenommen werden muss, das erkennen Fachärzte anhand einer umfangreichen Voruntersuchung. In aller Regel wird dabei eine Elektro-Neurographie durchgeführt. Durch sie kann festgestellt werden, wie gut Ihre körpereigenen Nervenleitung denn überhaupt funktioniert. Zusätzlich kann auch eine Ultraschalluntersuchung eingesetzt werden. Sie hilft das Leiden noch genauer zu definieren und kann dem behandelnden Arzt Auskunft darüber erteilen, welcher Behandlungsweg für Sie persönlich der Richtige ist.

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Medizin – Der weibliche Zyklus

Der Zyklus – Wunderwerk der Natur und manchmal Störfaktor

FrauenDer Weibliche Zyklus ist eine faszinierende Erfindung der Natur. Er ist alt wie die Welt und gleichzeitig aktuell wie eine Tageszeitung. Ohne ihn könnten wir Menschen nicht existieren. So viel ist sicher! Unter den Begriff des weiblichen Zyklus fallen viele verschiedene Prozesse im Körper einer geschlechtsreifen, gesunden Frau. Auch die monatliche Regelblutung ist Teil des weiblichen Zyklus. Sie ist sein deutlichstes Symptom und zugleich sein Beginn. Der weibliche Zyklus dauert in Etwa einen Monat. Er beginnt mit einsetzen der Periode und endet am letzten Tag ohne die Selbige. Junge Mädchen erleben ihre erste Monatsblutung zumeist mit 10 – 16 Jahren, wenn sie vollständig in der Pubertät angekommen sind. Die letzte Monatsblutung einer Frau setzt in der Regel zwischen ihrem 45. und 55. Lebensjahr ein. In diesem Zeitraum erlebt sie die sogenannten Wechseljahre. Ihr Körper verändert seinen kompletten Hormonhaushalt. Die Frau ist nicht länger in der Lage schwanger zu werden und gilt von nun an als unfruchtbar.

Das Pre-Menstruelle-Syndrom in der Medizin

An welcher Stelle Ihres Zyklus sie sich befindet, das spürt eine Frau in den meisten Fällen ganz genau. Besonders gegen Ende des Kreislaufs, vor dem Einsetzen ihrer nächsten Periode, kann es zu starken Stimmungsschwankungen und ungewohntem Verhalten kommen. Wissenschaftler nennen dieses Phänomen, das auch in der Medizin bekannt geworden ist, PMS. Das steht für Pre-Menstruelles-Syndrom und beschreibt die Störung des weiblichen Hormonhaushaltes, wie sie für diese besonderen Tage typisch ist. Weil jeder Mensch einzigartig ist, zeigt sich auch das PMS individuell. Während manche Frauen so gut, wie keine Beschwerden wahrnehmen, fühlen sich Andere so stark in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, dass sie einen Arzt aufsuchen müssen. Gegen die Schmerzen, die das Abstoßen der Monatsblutung in der Gebärmutter verursacht, verschreibt dieser zumeist Hormonpräparate. Die können den weiblichen Zyklus beeinflussen und Schmerzen vor und während der Periode lindern.

Wut und Trauer: Bei PMS nicht selten

Insgesamt gibt es weit über 100 Symptome, die auf das Pre-Menstruelle-Syndrom hinweisen können. Zu den am meisten Bekannten gehören Stimmungsschwankungen, wie die berühmte schlechte Laune vor den Tagen. Unter ihr leiden nicht nur die betroffenen Frauen selbst, sondern auch deren Mitmenschen. Wenn sich der Zyklus einer Frau auf ihre nächste Menstruation vorbereitet, dann spielen Hormone eine wichtige Rolle dabei. Die Produktion bestimmter Botenstoffe muss herbeigeführt, oder eingestellt werden. Läuft dieser Prozess nicht fehlerfrei ab, gerät das Gehirn unter Stress und die schlechte Laune vor den Tagen ist perfekt. Das Pre-Menstruelle-Syndrom kann auch als tiefe Traurigkeit in Erscheinung treten. Nämlich immer dann, wenn ein erhöhter Mangel an Serotonin gegeben ist. Serotonin ist ein Botenstoff, der für unsere Zufriedenheit zuständig ist. Wenn er fehlt, fehlt auch ein entscheidender Glücksfaktor.

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Medizin und Gesundheit – Wadenkrämpfe

Ein Arztbesuch kann bei Krämpfen helfen

MineralstoffhaushaltIn meiner Vergangenheit habe ich häufig unter spontan auftretenden Wadenkrämpfen gelitten. Oft kamen die Schmerzen, die sich wie ein starkes Stechen anfühlten nachts, während ich schlief. Ich kann mich noch genau an meinen aller ersten nächtlichen Wadenkrampf erinnern. Es muss so gegen Mitternacht gewesen sein, als ich von einem starken Stechen in meinem linken Unterbein geweckt wurde. Ich muss zugeben, damals wusste ich nicht wirklich, wie mir geschehen war, aber ich hatte Glück, denn so schnell der Schmerz gekommen war, so schnell hatte er sich auch wieder verflüchtigt. Einen Arzt habe ich nicht sofort aufgesucht, schließlich handelt es sich bei Krämpfen in der Wade um ein Leiden, das besonders hierzulande weit verbreitet ist. Geholfen hat mir in den meisten Fällen eine schnell ausgeführte Dehnungsübung. Hierzu habe ich den Fuß des betroffenen Beines einfach angezogen. Schön feste, bis sich der verkrampfte Muskel wieder gelockert hat. Das war zwar sehr unangenehm, hat aber schnell geholfen.

Krämpfe durch Magnesiummangel: Wenn wichtige Mineralien fehlen

Als sich die Wadenkrämpfe zusehends zu einem chronischen Problem entwickelt hatten, entschloss ich mich doch dafür, einen Arzt aufzusuchen. Ich bin damals bei meinem Hausarzt gewesen, der mich auch gut behandeln konnte. Da Krämpfe in den Waden besonders oft durch einen Mangel an Magnesium entstehen, wurde ein umfassendes Blutbild von meinem Körper erfasst. Und tatsächlich, was mir fehlte war Magnesium. Bei Magnesium handelt es sich um einen für uns Menschen sehr wichtigen Mineralstoff. Wenn wir ihn zum Beispiel beim Schwitzen verlieren, werden wir krank. Im übrigen kann Magnesiummangel auch für Kopfschmerzen und Migräneattacken verantwortlich sein. Hätten Sie es gewusst? Nun ja, zum Glück lässt sich der Mangel am Mineral schnell beheben. In der Apotheke gibt es eine Menge gut funktionierender Präparate, die dem Körper erneut Magnesium zuführen und seinen Mineralstoffhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Die meisten von ihnen sind auch gar nicht teuer. Es gibt sie in Tablettenform, aber auch als lösliches Mineralstoff-Pulver zum Trinken. Die Einnahme ist sehr unkompliziert, muss meisten Falls jedoch täglich stattfinden.

Ein schmerzhafter Wadenkrampf kann viele Gründe haben

Schmerzhafte Wadenkrämpfe werden aber längst nicht nur durch Magnesiummangel ausgelöst. Die Liste der möglichen Ursachen ist lang und vielfältig. Sogar seelischer Stress kann zu Muskelverspannungen führen. In diesem Fall wird den Betroffenen häufig zu gezielten Entspannungsübungen, zu Meditationen oder ganz allgemein zu mehr Ruhe geraten. Auch Medikamente können Wadenkrämpfe herbeiführen. Selbst, wenn sie zur Behandlung ganz anderer Erkrankungen eingenommen werden. Welcher der vielen denkbaren Auslöser auch zutreffend ist, am schnellsten macht ihn der Arzt ausfindig. Von mehr schlechten, als rechten Selbstdiagnosen möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich abraten.

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Unangenehm und lästig – Herpes-Simplex-Viren

Schmerzhafte Blasen und Krusten auf der Haut

LippenherpesHerpes gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten überhaupt. Bei ihm handelt es sich um eine Virusinfektion, die durch die sogenannten Herpes-Simplex-Viren ausgelöst wird. Herpes ist ansteckend und in Deutschland weit verbreitet. Etwa ein Drittel der Bundesbürger ist oder war zumindest einmal in seinem Leben betroffen. Bei den meisten Patienten tritt Herpes allerdings öfter auf. Zu den Symptomen zählen unangenehme Reize wie eine heftige Blasenbildung, ein intensiver Juckreiz und eine starke Verkrustung während des Heilungsprozesses. Herpesbläschen können ebenfalls brennen und stechen. Sie sind äußerst unangenehm, in den meisten Fällen aber nicht gefährlich. Manche Menschen sind von Natur aus anfälliger für eine Infektion, andere sind es weniger. Wie hoch das Risiko einer Ansteckung mit Herpes-Simplex-Viren ist, ist vom jeweiligen Typus abhängig. Übrigens: Wer einmal ein Herpesbläschen hatte, trägt die lästigen Viren ein Leben lang in sich. Es stimmt, dass Herpes bei einigen Menschen auftreten kann, weil sie sich geekelt haben. Dieses Phänomen liegt darin begründet, dass bereits vorhandene Herpes-Simplex-Viren im Körper auf Stress reagieren. Alle diejenigen, die keine Herpes-Simplex-Viren in sich tragen, müssen keine unangenehmen Folgen fürchten, wenn sie sich ekeln.

Lippen- und Genitalherpes sind weit verbreitet

Die wohl bekannteste Art des Herpes ist der Lippenherpes. Blasen auf den Lippen oder um den Mund herum. Unter ihm leiden die meisten Betroffenen. Ebenfalls weit verbreitet ist der sogenannte Genitalherpes, also Herpes an den Geschlechtsteilen. Er kann bei weiblichen, aber auch bei männlichen Patienten auftreten. Typisch für den Genitalherpes, kurz den HSV2, ist eine deutlich ausgeprägte Symptomatik. Sie gibt sich in der Regel schmerzhafter, als die des Lippenherpes und bereitet besonders Erstpatienten große Schwierigkeiten. Der HSV2 ist, genau wie der Herpes am Mund, hoch ansteckend. Übertragen wird er in den meisten Fällen während des Geschlechtsverkehrs. Darum gehört er zu den anerkannten Geschlechtskrankheiten. Auch hohes Fieber kann bei einigen Patienten, als Folge der Infizierung mit Herpes-Simplex-Viren auftreten. Während beim einfachen Lippenherpes der Gang in die Apotheke genügt, ist der Genitalherpes immer ein klarer Fall für den Gynäkologen oder den Urologen.

Herpes in Augennähe – besser gleich zum Arzt!

Herpesbläschen können nicht nur am Mund und an den Geschlechtsteilen entstehen, sondern überall auf der Haut auftreten. Gegen die meisten von ihnen gibt es wirksame und hilfreiche Cremes in der Apotheke. Einige wenige bleiben aber ein Fall für den Arzt. Zu ihnen gehören alle Herpesbläschen, die sich an den Augen oder um diese Körperregion herum befinden. Der Grund ist schnell erklärt: Herpes-Simplex-Viren sind sehr aggressiv und können sich leicht auf das menschliche Auge übertragen. Hier befallen Sie die Hornhaut und schädigen diese mitunter stark. Der weitere Verlauf ist erschreckend und kann unter Umständen zu einem völligen Verlust des Sehvermögens, also zur vollständigen Erblindung führen. Herpes-Simplex-Viren sollten immer ernst genommen und mit den richtigen Mitteln behandelt werden.

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Wichtiges Thema der Medizin – Heuschnupfen

Heuschnupfen – eine besonders weit verbreitete Allergie

HeuschnupfenAn Heuschnupfen leiden viele Menschen, besonders jetzt im Frühling und zur Sommerzeit. Ausgelöst wird diese lästige Allergie vor Allem durch Pollen, die entstehen, wenn die Pflanzen der Umgebung zu blühen beginnen. Schuld ist eine zu starke Reaktion des betroffenen Immunsystems, welches die eingeatmeten Pollen nicht zuordnen kann und darum dringlichst versucht, die ungebetenen Gäste schnellstmöglich wieder heraus aus dem menschlichen Körper zu befördern. Betroffene Menschen reagieren auf diesen Vorgang in der Regel mit starkem Augen-Tränen, übertriebenem Nase-Laufen oder trockenem Reiz-Husten. Zum Glück ist der Heuschnupfen als gut bekannte und weit verbreitete Volks-Krankheit in Deutschland sehr wirksam zu behandeln. Auf dem Markt existieren zahlreiche medizinische Präparate, die allesamt gut verträglich sind und deren Wirkung auch offiziell bestätigt wurde. Dennoch gibt es in Deutschland viele Allergiker, die nicht gerne zu Medikamenten greifen, um ihre Pollenallergie in den Griff zu bekommen. Vor allem nicht, da man die meisten von ihnen täglich und über einen längeren Zeitraum hindurch einnehmen muss, damit sich a) eine Wirkung einstellt und b) die Wirksamkeit auch langfristig, also über mehrere Tage und Wochen gewährleistet werden kann. Für diese Menschen gibt es andere, alternative Möglichkeiten der Behandlung. Eine besonders schonende Therapie stellen wir Ihnen heute in diesem Artikel vor!

Akupunktur: Traditionelle Medizin aus China

Eine Möglichkeit der alternativen Heuschnupfen Therapie ist die Akupunktur, die ursprünglich aus China kommt und zur traditionellen Medizin des asiatischen Landes gehört. Was für viele Europäer ein wenig klingt, wie Zauberei und Hokus Pokus funktioniert tatsächlich. Viele Probanden sprachen von einer raschen Linderung der Beschwerden und das bereits nach einer einzigen Behandlung, so aktuelle Studien. Bei der Akupunktur werden Nadeln in die ersten, obersten Hautschichten gestochen. Hierbei orientiert sich der behandelnde Arzt vor Allem an speziellen Körperpunkten, die mit einem gestörten Energiefluss in Verbindung gebracht werden, der mit Hilfe dieses Prozederes wieder ins Gleichgewicht gebracht werden soll. Das Verfahren mit den länglichen Nadeln ist keine Seltenheit mehr. Auch Akupunktur-Behandlungen, um langjährigen Rauchern das Qualmen abzugewöhnen werden häufig angeboten und regelmäßig in Anspruch genommen. Die traditionelle Medizin aus China ist vielseitig: Sogar zur Bekämpfung von Migräne und seelischen Leiden, wie kleineren, depressiven Verstimmungen kann die Akupunktur eingesetzt werden. Dabei ist sie immer gut verträglich und kann ohne weitere Bedenken und ohne großes Risiko selbst bei schwangeren Frauen und Kindern angewandt werden. Bei Frauen in anderen Umständen ist die Akupunktur überdies besonders beliebt. Sie soll eine sanftere und somit vergleichbar schmerzfreie Geburt herbeiführen können.

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Im Alter sieht man häufig schlechter

Neuartige Therapien gegen altersbedingten Sehverlust

SehverlustIm Laufe der Jahre und mit zunehmendem Alter werden viele Sinne schlechter. Besonders der Sehsinn ist häufig betroffen. So haben Patienten mit einer altersbedingten Sehschwäche zahlreiche Probleme, die sie in ihrem Alltagsleben einschränken und so dazu beitragen, dass der betroffene Mensch einen erheblichen Verlust seiner Lebensqualität zu beklagen hat. Ältere Leute fallen ihren Mitmenschen häufig unangenehm auf. Sie brauchen deutlich länger an Bankautomaten oder Supermarktkassen, können Schilder schlecht lesen oder sehen heran kommende Hindernisse nicht frühzeitig genug. Mit anderen Worten: Dadurch, dass sie schlecht sehen, halten sie ihre Mitmenschen auf. Das ist ist für alle Betroffenen ärgerlich, viele empfinden es als peinlich. Darum sollen neuartige Therapien helfen und die Sehfähigkeit Betroffener erheblich verbessern.

Der Grund für den Sehverlust im hohen Alter

Um den altersbedingten Sehverlust stoppen zu können, muss man zuerst seine Ursachen kennen, muss verstehen, warum alte Menschen schlechter sehen als die Jüngeren. Der Grund liegt im Stoffwechsel, denn der produziert im Laufe der Zeit viele Ablagerungen, die sich dann vorzugsweise um das Auge herum, aber auch im Auge selbst anlagern. Das ist ein ganz natürlicher Prozess, der fast bei jedem Menschen mit steigendem Alter eintritt. Es kommt zu verschiedenen Körperreaktionen, unter Anderem auch zu vermehrter Bildung von Flüssigkeit im Auge. Diese hindert das Auge daran, auch im Alter noch gut zu sehen. Es fällt Patienten von Altersblindheit zunehmend schwerer, die Dinge klar und deutlich zu sehen. Was bleibt, ist ein Schlieren-artiger Blick und eine verschwommene Sichtweise. Wen wundert es da noch, dass ältere Menschen oft länger als die Jüngeren brauchen, um kleine Dinge, wie zum Beispiel ihr Geld, an der Supermarktkasse herauszusuchen?

Medikamenteninjektion – gute Fortschritte bei Altersblindheit

Wer erkennt, dass es ihm zunehmend schwerer fällt, kleine Dinge genau zu betrachten, oder wer generell das Gefühl hat, dass seine Sehfähigkeit nachlässt, der sollte besser gleich zu einem qualifizierten Augenarzt gehen. Denn frühzeitig erkannt gibt es viele Möglichkeiten, um diesem lästigen Leiden Abhilfe zu schaffen. Die wohl am häufigsten angewandte Therapie ist die Einspritzung eines bestimmtes Medikaments zur Vermeidung von oben beschriebener Flüssigkeitsbildung, in den Augapfel. Diese oft durchgeführte Therapie ist durchaus in der Lage, das Fortschreiten der bei Senioren so weit verbreiteten Augenkrankheit zu stoppen. Im besten Fall verspricht sie sogar eine deutliche Besserung des Sehvermögens.

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